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Meilensteine unseres Unternehmens

1909 - 1939
Am 30.6.1909 gründet Otto Krahn das gleichnamige Handelshaus in der Admiralitätsstraße gegenüber der Hamburger Speicherstadt. Ausrichtung des Unternehmens war der Handel mit Rohkautschuk, Gummiwaren, Schwergewebe und verwandten Produkten. 1923 wird der Sitz der Firma in ein altes Patrizierhaus am Grimm 19 (später Grimm 14) verlegt. Kurz vor dem
30. Gründungstag seiner Firma verstarb Otto Krahn im Jahr 1939. Otto Krahn hinterließ ein Unternehmen, das angesehener Partner der Gummiindustrie war und sich im Markt als Vermittler zwischen überregionalen Lieferanten und lokalen Verarbeitern fest etabliert hat.

1939 - 1961
Nach dem Tod des Vaters übernahm Wolfgang Krahn als persönlich haftender Gesellschafter die Leitung des Unternehmens OTTO KRAHN, das am 1.7.1939 in eine Kommanditgesellschaft verwandelt wird und vollständig im Familienbesitz verbleibt. Nach 1945 findet die OTTO KRAHN schneller als viele ihrer Wettbewerber zurück auf den internationalen Markt. In den 50er Jahren übernahm OTTO KRAHN für verschiedene nordamerikanische Konzerne die Vertretung in der Bundesrepublik und erweiterte so sein Portfolio um Synthesekautschuk und Spezialchemikalien für die Lack- und Kunststoffindustrie. Im Herbst 1959 erfolgte der Umzug in den heutigen Firmensitz im Grimm 10. Am 24. 1.1961 gründete Wolfgang Krahn das auf den Vertrieb von Kunststoffen spezialisierte Tochterunternehmen ALBIS PLASTIC GmbH. Im Oktober 1961 verunglückt Wolfgang Krahn tödlich, woraufhin sein Bruder Reinhard Krahn die Führung der OTTO KRAHN Gruppe übernimmt und im Februar 1962 persönlich haftender Gesellschafter wird.

1961 - 1987
Auch Reinhard Krahn maß dem Aufbau internationaler Handelsbeziehungen eine hohe Bedeutung zu. Frühzeitig nahm er Kontakt zu Produzenten aus dem Ostblock und China auf und schaffte es, das Handelsportfolio der KRAHN-Gruppe deutlich zu erweitern und ein internationales Einkaufsnetzwerk aufzubauen. 1972 wird OTTO KRAHN in eine geschäftsführende Holding umfunktioniert – unter deren Dach die operativen Geschäfte in getrennten Unternehmensteilen weitergeführt wurden. Für das Chemiegeschäft wurde am 23.6.1972 die neue Tochtergesellschaft KRAHN CHEMIE GmbH gegründet, die sich auf den Handel mit Naturkautschuk, Synthesekautschuk, Chemikalien und Additiven konzentrierte. Zur Sicherung der Zukunft von OTTO KRAHN rief Reinhard Krahn 1980 die KRANICH-STIFTUNG ins Leben. 1987 zog sich Reinhard Krahn aus dem operativen Geschäft zurück und übertrug die Funktion des persönlich haftenden Gesellschafters an die
KRAHN VERWALTUNGGESELLSCHFT mbH im Eigentum der KRANICH-STIFTUNG.
Reinhard Krahn starb am 29. April 1990.

1987 - 2010
Als managementgeführtes Unternehmen stellte sich KRAHN CHEMIE den neuen Anforderungen im Markt: Der Ausbau von Branchen- und Beratungskompetenz und die Fokussierung auf Spezialitätenchemie und Kernsegmente wurden vehement vorangetrieben. 1992 wurde der Geschäftsbereich Handel mit Naturkautschuk aufgelöst. 2008 zog sich KRAHN CHEMIE aus dem Handel mit Oleochemikalien zurück. Neue beratungsintensive Geschäfte wurden aufgebaut. Pionierarbeit wurde Ende der 80er auf dem Gebiet Technische Keramik geleistet und 1997 begann KRAHN CHEMIE mit dem Vertrieb von chemischen Rohstoffen für die Schmierstoffindustrie. Beide Abnehmerindustrien zählen zu den heutigen Kernsegmenten von KRAHN CHEMIE. Außerdem wurde das Absatzgebiet in Europa durch lokale Präsenzen in Osteuropa ausgeweitet – unter Nutzung vorhandener Strukturen der OTTO KRAHN-Gruppe. Am 27. Juli 2009 erfolgte die Gründung von KRAHN CHEMIE Polska Sp. z o.o. mit Sitz in Poznan, Polen.